Nach monatelanger Hetze in den Regionalen Medien, zahlreichen Ermittlungen des Celler Staatsschutzes, und einem beinahe hysterisch anmutenden Kampf gegen nationale Strukturen in Celle, schlugen am heutigen Tage gegen halb acht nun erneut die Ermittler zu.
Bereits in der vergangenen Woche kam es im gesamten Bundesgebiet zu über zweihundert Hausdurchsuchungen bei Nationalisten. Ziel dieses vorbereiteten Angriffs waren CDs mit angeblich volksverhetzendem Inhalt. Auch bei den Durchsuchungen am 17.03.2009 im Landkreis Celle, war der vorgeschobene Grund das angebliche Verbreiten von Musik, welche einen Straftatbestand im Sinne von § 130 Abs. 2 Nr.1a, 1d StGB darstellen soll. Besonders die Vorgehensweise bei einem der Aktivisten, regt die Betroffenen im Nachhinein zum Schmunzeln an. Nach längerem Klingeln seitens der zu Beginn der Durchsuchung acht anwesenden Beamten, öffnete der Betroffene die Wohnungstür. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Schnüffler bereits im Hausflur. Aus augenscheinlich übertriebenem Respekt vor dem Hund des Kameraden, standen in erster Reihe zwei Beamte, welche sich wohl auf die Abwehr von gefährlichen Hunden spezialisiert hatten. Bewaffnet mit einem „Schutzarm“ und „Gummiknüppel“, und beim zweiten Beamten mit einer sog. „Fangschlinge“, drangen sie auf das Wegsperren des Hundes. Nach kurzem Wortgefecht in den Morgenstunden dieses Tages, kam diesem Anliegen nach und die eigentliche Durchsuchung konnte beginnen. Beide Durchsuchungen, welche zeitgleich begannen, endeten nach ca. einer Stunde. Die Ausbeute dieses Polizeieinsatzes waren ein Mobiltelefon, drei Rechner, eine Festplatte, eine Kiste mit Tonträgern, sowie Bargeld aus dem Privateigentum eines der Kameraden.
Auch wenn die Durchsuchungsbeschlüsse, welche vom Amtsgericht Lüneburg ausgestellt wurden, sich auf den Verdacht der Volksverhetzung berufen, gehen wir von einem vorgeschobenen Grund für dieses Spektakel aus. Ziel war es den volkstreuen Widerstand in unserer Stadt weiter zu kriminalisieren und gegebenenfalls mit Zufallsfunden Erfolge vorzuweisen. In Anbetracht der immer stärkerwerdenden Strukturen in Celle, der gut besuchten Sonnwendfeiern im Landkreis und der in Kürze stattfindenden 1.-Mai-Demonstration in Hannover, versuchte man auf diese Weise an Informationen in Form von Rechnerdaten etc. zu gelangen.
Für unsere Aktivisten steht nach wie vor eines fest:
Weder die Kriminalisierungsversuche durch das System, die unentwegte Hetze der Celleschen Zeitung noch irgendwelche Aktionen durch kriminelle Linksfaschisten werden den Widerstand in der Residenzstadt brechen oder zum erliegen bringen!
Siehe auch: Polizeibericht



