Wie schon einmal im letzten Sommer geschehen, forderte die innenpolitische Sprecherin der Niedsersächsischen Linksfraktion, Pia Zimmermann, erneut den Innenminister Schünemann auf, die Verbotskeule zu schwingen.

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Nachdem der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, in der vergangenen Woche die „Mecklenburgische Aktionsfront“ verboten hatte, solle dieses nun in Niedersachsen mit unserer Kameradschaft fortgeführt werden, so Zimmermann.
Wie bei den Kommunisten der Linken üblich, bleibt Zimmermann eine stichfeste Argumentation schuldig. Die Rote Genossin Zimmermann beschränkt sich lediglich darauf, lehre Phrasen in den Landtag zu werfen.
Ihrer bescheidenen Meinung nach, soll die Kameradschaft 73 „extrem militant“ sein, woran sie dieses fest machen will, bleibt wohl ihr Geheimnis. Weiterhin verbreiten wir angeblich „Neonazistisches Gedankengut“ und helfen bei der Vernetzung der „Neonaziszene in Niedersachsen und darüber hinaus“.
Außerdem veranstalten wir „illegale Neonazikonzerte“ und „berüchtigte Sonnwendfeiern“. Weiterhin ist der Anmelder der schlussendlich Verbotenen 1. Mai Demonstration in Hannover, Dennis Bührig, „der Kopf der Celler Kameradschaft“. „Der Name und die Herkunft des Anmelders sei für die Ordnungsbehörden ein wesentlicher Grund für das Verbot der Demo gewesen“, so Zimmermann.
In einem Punkt jedoch geben wir der Genossin Zimmermann Recht, so merkt sie an: „Es ist klar, dass ein Verbot nur eine begrenzte Wirkung hat“!
Allerdings soll ein Verbot „die Neonaziszene für lange Zeit behindern“ so Zimmermann. In wie fern dieses der Fall sein dürfte erschließt sich uns allerdings nicht.
Wie bei allen Einlassungen und Anträgen der Genossin Zimmermann üblich, erzeugen diese nur ein müdes Lächeln bei unseren Kameraden.
An dieser Stelle fordern wir Frau Zimmermann erneut auf, ihren vom Volk gegebenen Auftrag ernst zu nehmen und für das Volk und nicht gegen das Volk Politik zu betreiben.

DIE LINKE fordert Verbot der neonazistischen Kameradschaft 73 Celle – Vorbild Mecklenburg-Vorpommern

Hannover. DIE LINKE im Landtag hat Innenminister Uwe Schünemann aufgefordert, die neonazistische Kameradschaft 73 Celle zu verbieten. Schünemann solle sich seinen Amtskollegen und Parteifreund aus Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, zum Vorbild nehmen, der heute die Kameradschaft ‚Mecklenburgische Aktionsfront‘ verboten hat. „Die Kameradschaft 73 Celle ist extrem militant, verbreitet neonazistisches Gedankengut und hilft bei der Vernetzung der Neonaziszene in Niedersachsen und darüber hinaus“, begründete die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Pia Zimmermann.

Die Celler Neonazis veranstalteten illegale Neonazikonzerte und auch die mittlerweile berüchtigte Sonnenwendfeier auf dem Hof des NPD-Funktionärs Joachim Nahtz in Eschede. Zimmermann wies außerdem darauf hin, dass die im letzten Moment verbotene Neonazidemonstration am 1. Mai 2009 in Hannover von Dennis Bührig, dem Kopf der Celler Kameradschaft, angemeldet wurde. Der Name und die Herkunft des Anmelders sei für die Ordnungsbehörden ein wesentlicher Grund für das Verbot der Demo gewesen. „Es ist klar, dass ein Verbot nur eine begrenzte Wirkung hat, trotzdem wäre es ein wichtiges Signal. Es würde die Neonaziszene für lange Zeit behindern“, sagte Zimmermann.

Quelle: Die Linke

Von Redax, 30. Mai 2009, 14:34 Uhr