Nienhagens Pastor, Uwe Schmidt- Seffers, nationalen Aktivisten aus dem Kreis Celle hinlänglich bekannt, zeigte dieser Tage einmal mehr, was er für seine Christenpflicht hält!
Wie vielerorts in den Gemeinden rund um Celle, hängen natürlich auch in Nienhagens Straßen Wahlplakate der NPD, eines davon ausgerechnet vor Schmidt-Seffers Kirche.

Dieses zeigte eine Karikatur einer hässlichen Dame, welche der derzeitigen Bundeskanzlerin Angi Merkel ziemlich ähnlich sieht, darüber prangt die Aufschrift „27. September- Abwracken!“.
Der Aufmerksame Bürger wird schnell Verbindungen zwischen der heiß diskutierten „Abwrackprämie“ und der bevorstehenden Neuwahl des Bundeskanzlers feststellen und dieses mit einem Grinsen hinnehmen. Anders interpretiert dieses Plakat allerdings unser „Freund“ Schmidt- Seffers. In seinen Augen handelt es sich bei diesem Plakat um ein fürchterlich Volksverhetzendes Propagandaposter und so entfernte er es kurzerhand eigenhändig und stellte Strafantrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft. “Die Überschrift „Abwracken“ zielt für mich eindeutig dahin, dass ein Mensch kaputtgemacht, totgemacht werden soll, so Schmidt-Seffers!“
Strafantrag wird nun gleichermaßen die NPD stellen, denn der „Geistliche“ hat sich mit dem unerlaubten entfernen des Plakates Strafbar gemacht. Außerdem erscheint es nicht unwahrscheinlich, dass der Pastor auch für weitere Plakatverluste in der Umgebung verantwortlich gemacht werden kann!
Pastor stellt Strafantrag gegen NPD wegen Wahlkampfplakat
An der Straße vor der Laurentiuskirche hing dieses Plakat, das nach Meinung des Nienhagener Pastors dem Tatbestand der Volksverhetzung entspricht.Pastor Uwe Schmidt-Seffers aus Nienhagen hat bei der Staatsanwaltschaft Celle eine Strafanzeige gegen die NPD wegen eines Wahlkampfplakates gestellt. Das Plakat zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Überschrift „Abwracken“.
Nienhagens Pastor Uwe Schmidt-Seffers findet es unerträglich, wie die NPD menschenverachtende Wahlwerbung betreibt und in diesem Fall die Bundeskanzlerin in ihrer Menschenwürde verletzt. „Die Überschrift „Abwracken“ zielt für mich eindeutig dahin, dass ein Mensch kaputtgemacht, totgemacht werden soll. Ob der Tatbestand der Volksverhetzung zutrifft, muss die Staatsanwaltschaft beurteilen, ich sehe neben der Beleidigung der Bundeskanzlerin auch eine Verhöhnung unserer demokratischen Kultur“, so Uwe Schmidt-Seffers, für den es eine Christenpflicht ist, sich gegen den Rechtsradikalismus einzusetzen.
Vor dem Neoanzistreffen in Eschede am kommenden Wochenende zeige dieses Plakat der NPD wieder einmal, dass mit rechtsradikalen Parteien nicht zu spaßen sei. Überall, wo sich wie im Hotel Gerhus in Fassberg Rechtsradikale breit machen wollen, müssten die Bürger zeigen, dass sie sich gegen diese Entwicklung stellen. Schmidt-Seffers: „Rechtsradikalismus ist Gift für unser Land!“ Am kommenden Wochenende sind die Escheder gefragt, eindeutig Stellung zu nehmen.
Am Samstag Mahnwache gegen Neonazitreffen in Eschede
In Gerdehaus (Faßberg) ist noch alles ruhig, aber in Eschede tut sich ´was. Am kommenden Sonnabend, dem 26. September 2009, wollen Neo-Nazis auf dem Hof des NPD-Aktivisten Joachim Nahtz ihr “Erntefest” feiern. Die Polizei erwartet dazu die Teilnahme von ungefähr 150 NeoNazis aus dem ganzen norddeutschen Raum.
Am gleichen Tag findet als Gegenveranstaltung auch eine “Mahnwache” von 14.00 – 18.00 Uhr statt. Bürgerinnen und Bürger versammeln sich an der “Landesstraße 281″, unmittelbar an der Abbiegung “Zum Finkenberg”, die zum Hof “Nahtz” führt. Die “Landesstraße 281″ wird auch “Hermannsburger Straße” genannt. Sie führt von Eschede nach Oldendorf (Gemeinde Hermannsburg). Nur wenige Kilometer außerhalb von Eschede befinden sich die beiden gegenüberliegende Seitenstraßen “Im Dornbusch” und “Zum Finkenberg”. Genau in dem Bereich findet die Mahnwache statt. Pastor Manneke aus Unterlüß hat mit der Polizei ausgehandelt, dass die Mahnwache sich “Im Dornbusch” versammelt und zur “Landesstraße 281″ mindestens einen Abstand von 50 Metern hält. Eine Hundertschaft der Polizei wird vor Ort sein. Autos können am Straßenrand oder in einer der anderen Seitenstraßen geparkt werden. Hunde dürfen nicht mitgenommen werden.




