Am Sonnabend den 26. September, also einen Tag vor der Bundestagswahl, machten sich 9 junge Aktivisten auf, um in den belebten Einkaufsgassen der schönen Altstadt, die Wahrheit über das System und seine Lügen zu verkünden!
Die Aktion war keine neue, dennoch wird sie immer wieder gerne umgesetzt, und das eine solche Straßenkunstdarbietung eine menge Wirbel macht, zeigt der große Polizeieinsatz sowie die folgenden Presseberichte.
Drei Aktivisten, „bewaffnet“ mit Eselsmasken und Umhängeschildern, dazu sechs weitere Kameraden welche NPD Wahlkampfzeitungen und freies Material verteilen sowie den verblüfften Bürgern nahe bringen, um was es hier geht, zogen so durch die belebte Innenstadt.
An den Infoständen der Etablierten Parteien von CDU bis Linke, waren plötzlich „dumme Esel“ zu sehen, welche auf ihren Schildern die erschreckende Wahrheit offenbarten.Aufschriften wie “Ich Esel glaube immer noch, dass die BRD ein Rechtsstaat ist” oder „ich Esel glaube immer noch die Lügen der etablierten Versager“ machten deutlich, um was es hier ging!
Nach ca. einer halben Stunde, kreuzte plötzlich ein bekannter Staatsschützer den Weg der Aktivisten und wirkte merklich unentspannt über den Anblick der Esel und Aktivisten, sogleich machte er einen Kameraden als angeblichen „Verantwortlichen“ aus und griff zum Telefon um weitere Beamte und den Celler Polizeichef, unseren alten „Freund“, Gerd Schomburg zu Informieren.
Für die Aktivisten war die Arbeit getan und so machte man sich ungestört weiter auf den Rückweg bis plötzlich ein sichtlich nervöser und wild schnaubender Polizeichef mit Kamera vor den Kameraden auftauchte und verkündete das alle Aktivisten an Ort und Stelle durchsucht werden und von einem Zug der Bereitschaftspolizei in Gewahrsam genommen werden.
Die Widerstandskämpfer ließen diese Prozedur ruhig und diszipliniert über sich ergehen. Umrahmt von zahlreichen Schaulustigen, konnte man so noch einmal die wahrheitsgemäße Aussage auf einem der Plakate vermitteln, „Ich Esel glaube immer noch an die BRD- Demokratie“
Nun ging es auf die Wache, neuerliche Durchsuchung, Fotos aller Beteiligten und eine ED-Behandlung waren nun an der Reihe bevor es für ca. 7 Stunden in das Gewahrsam ging.
Auch diese Maßnahme konnte der guten Stimmung unter den ihrer Freiheit beraubten Kameraden keinen Abbruch tun, zu groß war die Freude über die Staunenden Gesichter einiger Beamter und natürlich der Bürger, welche es zu erreichen gilt.
Keiner der Beteiligten machte zu irgendwelchen Vorwürfen eine Aussage und nichts wurde unterschrieben und den gestellten Anzeigen wegen angeblicher Volksverhetzung, Verunglimpfung des Staates sowie Verstoß gegen das Versammlungsgesetz sehen die Kameraden gelassen entgegen, haben sie doch nur ihre Pflicht getan, ihre Pflicht für ein neues gerechtes Deutschland!
Bilder dieser Aktion werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht, denn im laufe dieser Aktion wurde die Kamera eines Kameraden Sichergestellt und vorerst einbehalten!
Strafanzeigen gegen Celler Neonazis
Nach einem unangemeldeten Aufmarsch von Neonazis in Celle hat die Polizei vor Ort Strafanzeigen gegen mehrere Demonstrationsteilnehmer gestellt. Sie erwarten jetzt Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung, Verunglimpfung des Staates und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz.
Von Kai Budler für NPD-BLOG.INFO und den Störungsmelder
Neonazis in Celle (Polizei Celle)
Nur rund eine halbe Stunde dauerte die Aktion von neun Personen aus dem Umfeld der rechtsextremen “Kameradschaft 73″, bis die Polizei den Aufmarsch in der Celler Innenstadt stoppte. Einen Tag vor der Bundestagswahl verteilten die Neonazis Propagandamaterial der NPD, während sie von drei mit Eselsmasken verkleideten Kameraden begleitet wurden. Um den Hals trugen sie Schilder mit Aufschriften wie “Ich Esel glaube immer noch, dass die BRD ein Rechtsstaat ist”, eine Aktionsform, die in der BRD zuerst von dem 1991 verstorbenen Neonazi Michael Kühnen aus Hamburg eingeführt worden war. Nach Ansicht der Polizei erfüllen die Schilder den Straftatbestand der Verunglimpfung des Staates. Zusätzlich stellten die Beamten bei dem Leiter der “Kameradschaft 73″, Dennis Bührig, Material mit antisemitischen Aussagen sicher.
Nach Angaben des niedersächsischen Verfassungsschutzes zählt die Celler Kameradschaft zu den besonders aktiven Neonazi-Gruppen in Niedersachsen. Nach der Inhaftierung ihres Kopfes im Jahr 2001 war es erst fünf Jahre später zu einer Reaktivierung der Gruppierung gekommen. Als Kopf der Kameradschaft gilt der mehrfach wegen Körperverletzung vorbestrafte Dennis Bührig, der in der Vergangenheit auch für die NPD zu Wahlen antrat. Außerdem war Bührig der Anmelder der für den 1. Mai in Hannover geplanten rechtsextremen Demonstration. Erst im März dieses Jahres hatte die Celler Polizei Wohnungen von zwei Kadern der Kameradschaft 73 imLandkreis Celle durchsucht und rund 70 Tonträger, Handys, Laptops und Bargeld sichergestellt.Außerdem fanden die Beamten mehr als 10.000 Aufkleber mit rechtsextremen Inhalten. Hintergrund der Hausdurchsuchungen war der Verdacht der “Volksverhetzung” und der Verdacht des “Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen”.
Dennis Bührig bei einem NPD-Aufmarsch in Hannover (Foto: Kai Budler)
Daraufhin hatte die Linksfraktion im Niedersächsischen Landtag Innenminister Uwe Schünemann aufgefordert, die “Kameradschaft 73 Celle” zu verbieten. Die Gruppierung sei “extrem militant, verbreitet neonazistisches Gedankengut und hilft bei der Vernetzung der Neonaziszene in Niedersachsen und darüber hinaus”, begründete die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Pia Zimmermann, die Forderung. Schünemann solle sich seinen Amtskollegen und Parteifreund aus Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, zum Vorbild nehmen, der die Kameradschaft ‚Mecklenburgische Aktionsfront‘ verboten hat, so die Linksfraktion in einer Mitteilung.
Siehe auch: Neonazi-Aufmarsch Hannover: 3000 protestieren gegen braunen Aufmarsch, Sturmfest und erdverwachsen? Die NPD will in Hannover aufmarschieren, Linksfraktion fordert Verbot der “Kameradschaft 73 Celle”, Hausdurchsuchungen bei Celler Kameradschaft
http://npd-blog.info/2009/09/27/poli…-neonazis-ein/
POL-CE: Polizei stoppt Neonazi-Demo in Celler Innenstadt
Celle (ots) -
Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, Verunglimpfung des Staates, Volksverhetzung
Erneut haben hiesige Neonazis versucht, auf sich aufmerksam zu machen. Ohne zuvor, wie gesetzlich vorgeschrieben, die Demonstration anzumelden, liefen am Sonnabend, dem 26.09.2009, 10.10 bis 10.40 Uhr, neun Neonazis durch die Mauernstraße, Poststraße und Zöllnerstraße (Celler Fußgängerzone). Sie verteilten Info-Material der NPD, während drei junge Männer Eselsmasken trugen und sich Schilder um den Hals gehängt hatten. “Ich Esel glaube immer noch, dass die BRD ein Rechtsstaat ist”, war u. a. zu lesen. Dazu die Polizei Celle: “Ähnliche Aktionen hat vor langen Jahren der Neonazi Michael Kühnen aus Hamburg durchgeführt. Die Demo in Celle war nicht angemeldet und die Schilder verunglimpfen den Staat.”
Außerdem wurde bei dem Leiter der Kameradschaft 73, Dennis Bührig, Material mit antisemitischen Aussagen sichergestellt.
Es wurden entsprechende Strafanzeigen gefertigt und die Tatbeteiligten nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen entlassen.
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