
Hoffnung
Es reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen,
Nach einem glücklichen goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.
Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
Den Jüngling locket ihr Zauberschein,
Sie wird mit dem Greis nicht begraben,
Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
Noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.
Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,
Erzeugt im Gehirne des Toren,
Im Herzen kündet es laut sich an:
Zu was Besserm sind wir geboren!
Und was die innere Stimme spricht,
Das täuscht die hoffende Seele nicht.
Friedrich Schiller 1759-1805
Jürgen Hans Paul Rieger wurde am 11. Mai 1946 in Blexen bei Nordenham geboren. Bereits als Jurastudent begann Jürgen Rieger seine politische Laufbahn, als er 1968 der „Aktion Oder-Neiße“-Gruppe und 1969 dem Bund Heimattreuer Jugend beitrat. Im selben Jahr erschien auch sein erstes Buch “Rasse – Ein Problem auch für uns!”.
Im Jahr 1972 wurde er zum Vorstandsmitglied im Nordischen Ring, sowie zum Vorsitzenden der Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung gewählt. Ebenso wurde er Herausgeber der Zeitschrift „Neue Anthropologie“.
Nach erfolgreichem Jurastudium ist Jürgen Rieger das Anwaltsdiplom von der Hansestadt Hamburg überreicht worden. Seit 1975 war Jürgen Rieger mit eigener Kanzlei als Rechtsanwalt tätig und war Mitglied in der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer Hamburg. Dabei lagen seine Tätigkeitsschwerpunkte auf politischem Strafrecht, Strafrecht, Testament- und Erbrecht, sowie Verwaltungs- und Arbeitsrecht. Als seine Interessenschwerpunkte galten das politische Strafrecht und Straßenverkehrsrecht.
Zum Vorsitzenden der von Wilhelm Kusserow 1951 gegründeten Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung wurde Jürgen Rieger im Jahr 1989. Ebenso übernahm er die Schriftleitung der Nordischen Zeitung und beteiligte sich am „Deutschen Rechtsschutzkreis/Deutsche Rechtsschutzkasse“ (DRSK).
1991 wurde er Vorstandsmitglied des inzwischen verbotenen Heide-Heim e.V. und veranstaltete in diesem Zusammenhang bis 1998 die Hetendorfer Tagungswochen, die jährlich zur Sonnenwendzeit stattfanden.
2006 trat Jürgen Rieger in die NPD ein, in der er in den Parteivorstand gewählt wurde und das Amt des „Referat Außenpolitik“ ausführte. Am 25.02.07 wurde er zum Landesvorsitzenden der NPD Hamburg und am 24.05.08 zum stellvertretenden Vorsitzenden der NPD gewählt.
Am 24.10.2009 erlitt Jürgen Rieger einen schweren Schlaganfall, in dessen Folge er am 29.10.2009 verstorben ist.
Viele Menschen kannten Jürgen Rieger von seinem Engagement bei Demonstrationen des nationalen Widerstands, auf denen er oftmals als Redner die Zuhörer begeistern konnte. Andere kannten ihn als hervorragenden Rechtsanwalt der viele Mitstreiter vor Gericht vertreten hat oder lasen seine zahllosen Veröffentlichungen oder Bücher. Er war für seinen unermüdlichen Kampf um Deutschland bekannt, an dem er bis zu seiner Todesstunde festhielt.
Auch wenn wir Jürgen Rieger nicht immer unkritisch gegenüber stehen konnten, so war er doch einer der tapfersten Kämpfer der Nachkriegsgeschichte. Sein plötzlicher Tod ist ein schwerer Schlag für alle nationalen Sozialisten.
Wir gedenken ihm mit großer Hochachtung, unser tiefes Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Familie.
Ewig lebt der Toten Tatenruhm!




