Lange schon wurde spekuliert, doch nun scheint sich die frohe Botschaft zu bewahrheiten. Celles Polizeichef, Gerd Schomburg, wird seinen Arbeitsplatz, die Polizeidienstelle Celle in der Jägerstraße verlassen.
Dem 50- jährigen Wietzer, welcher im Jahr 2000 vom Landesamt für Verfassungsschutz, nach Celle wechselte, werden Defizite in der Personalführung und ein „problematisches verhalten auf der menschlichen Ebene“ vorgeworfen, so die Cellesche Zeitung.
Außerdem soll es in der Dienstelle Celle einen deutlich höheren Krankenstand geben, als andernorts, auch hierfür soll Schomburg eine gewisse Mitschuld tragen.
Andere Stimmen hingegen vermuten einen „Racheakt“ von Beamten, welchen Schomburg wegen dienstlicher Verfehlungen „auf die Füße treten musste“.
Zur zeit ist Schomburg krank geschrieben und dürfte allem Anschein nach nicht wieder zurück kehren.
Die ausgesprochene Abneigung der übrigen Beamten der Dienststelle Celle gegenüber Gerd Schomburg, war schon lange kein Geheimniss und so kommt es nicht gerade überraschend, dass er endlich seine Sachen packen muss. Auch in seinem Heimatort Wietze, erfreut er sich nicht gerade sonderlicher Beliebtheit, sein ausgeprägter Hang zum Denunziantentum machte ihn nicht gerade zum Liebling der Gemeinde!
Gerd Schomburg war jederzeit bestrebt den „bösen Feind“, den „Rechtsextremismus“ mit aller schärfe zu bekämpfen und schlug dabei oftmals über die Stränge. Durch seine Vorherige Beschäftigung beim Niedersächsischen Verfassungsschutz, war er dazu geradezu prädestiniert.
Welche Gründe auch immer schlussendlich zu dem Abgang Schomburgs führten, die Hauptsache ist, er ist weg.
Schomburg lebe wohl und auf nimmer Wiedersehen!



